Über uns


Kurz erklärt

Der FID Philosophie bietet eine Rechercheplattform für philosophische Literatur sowie einen umfassenden Zugriff auf elektronische Volltexte.

Das Portal wird von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit dem Philosophischen Seminar und dem Cologne Center for eHumanities (CCeH) der Universität zu Köln betreut. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Unsere Ziele

Der FID Philosophie unterstützt die philosophische Forschungsgemeinschaft beim Übergang in eine zunehmend digitale Forschungslandschaft. Zentrale Handlungsfelder sind Open Access, Auffindbarkeit und Sichtbarkeit, Forschungsdaten sowie Kooperationen innerhalb der Fachcommunity.

1. Open-Access stärken

Der FID Philosophie setzt sich dafür ein, philosophische Literatur frei zugänglich zu machen. Dazu kooperieren wir mit Verlagen, die den Wandel hin zu offenen Publikationsmodellen gestalten möchten, und stellen eigene Infrastrukturen für das Publizieren bereit. Konkret werden folgende Dienste angeboten:

Diamond Open Access: Der FID hostet philosophische E-Journals, die für Lesende und Autor:innen gleichermaßen kostenlos sind.

Verlagskooperationen: Gemeinsam mit kleinen und mittleren philosophischen Verlagen entwickelt der FID Strategien für die Open Access-Transformation.

Medienneutrales Publizieren: Mit dem Open-Source-Tool OS-APS können Texte aus gängigen Formaten wie Word direkt importiert und automatisiert als PDF, HTML oder EPUB ausgegeben werden. Der FID setzt OS-APS für die Publikation der E-Journals ein und entwickelt das Tool gemeinsam mit Partnerinstitutionen weiter.

2. Auffindbarkeit und Vernetzung verbessern

Ein zentrales Ziel ist die kontinuierliche Weiterentwicklung einer integrierten Rechercheumgebung für philosophische Inhalte. Der FID bündelt Digitalisate und lizenzierte Ressourcen und macht sie über das PhilPortal zugänglich. Ergänzend werden neue Recherche-Einstiege entwickelt, die über die klassische Freitextsuche hinausgehen. Mit Anwendungen wie dem PhilFinder werden Autor:innen, Werke und weitere Materialien systematisch miteinander verknüpft, sodass Zusammenhänge sichtbar werden und ein strukturierter Zugang zu philosophischem Wissen entsteht. Ziel ist es, Recherche nicht nur umfassender, sondern auch kontextsensitiver zu gestalten.

PhilPortal: Der zentrale Suchindex aggregiert Quellen aus PhilArchive, PhilPapers, DOAB, OpenAlex und weiteren Repositorien — laufend aktualisiert und erweitert.

PhilFinder: Ein vernetzter Wissensgraph, der Autor:innen, ihre Werke und institutionellen Kontexte systematisch verknüpft und so einen strukturierten Zugang jenseits der Volltextsuche ermöglicht.

Volltextsuche und Digitalisate: Retrodigitalisierte Quellen und elektronische Volltexte werden direkt über das Portal zugänglich gemacht — auch ältere und schwer zugängliche Bestände.

3. Forschungsdaten sichtbar machen

Da Forschungsdaten in der Philosophie meist textbasiert sind, arbeitet der FID daran, diese systematisch zu erschließen und in die Rechercheumgebung zu integrieren. Dazu werden entsprechende Datenquellen in Dienste wie den PhilFinder eingebunden und mit bestehenden Nachweissystemen verknüpft. In diesem Kontext fungiert der FID als Schnittstelle zwischen der Fachcommunity und übergreifenden Infrastrukturen (z. B. im NFDI-Kontext) und bindet die Community aktiv in die Weiterentwicklung von Praktiken des Forschungsdatenmanagements ein.

Nachweis digitaler Editionen: Über die Integration der Text+ Registry werden digitale Editionen und Sammlungen, die bisher in bibliothekarischen Systemen kaum sichtbar waren, im PhilFinder nachgewiesen und zugänglich gemacht.

Vernetzung mit der NFDI: Der FID ist aktiv in die Zusammenarbeit mit NFDI Text+ eingebunden und vermittelt zwischen der philosophischen Fachcommunity und übergreifenden Forschungsdateninfrastrukturen.

Community-Einbindung: Gemeinsam mit der AG Philosophie der Digitalität und weiteren Partner:innen werden Standards für den Umgang mit philosophischen Forschungsdaten erarbeitet und in der Community verankert.

4. Kooperationen ausbauen

Durch Kooperationen mit Fachgesellschaften, Forschungsinstitutionen und anderen FID-Initiativen soll die Nutzung des Angebots erweitert und die Zusammenarbeit innerhalb der philosophischen Community gestärkt werden.

FID-Netzwerk: Im Verbund mit anderen Fachinformationsdiensten werden gemeinsame technische Lösungen entwickelt und eigene Entwicklungen zur Nachnutzung bereitgestellt.

Fachgesellschaften: Der FID kooperiert eng mit philosophischen Fachgesellschaften, ist auf Tagungen präsent und entwickelt gemeinsam mit ihnen Angebote.

Team


Projektleitung

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer

Direktor des Thomas-Institut

Dr. Hubertus Neuhausen

Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Ralf Depping

Dezernent Forschungs- und Publikationsunterstützung an der USB Köln


Wiss. Koordination

Eric Eggert (M.A.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

IT-Entwicklung

Nils Geißler (B.A.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Projektmanagement

Sven Bordach

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

IT-Entwicklung

Zain Ali (M.A.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Weitere Mitarbeiter*innen

Christoph Bartmann (M.A.)

IT-Entwicklung

Mark Eschweiler (M.A.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. João Martins

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. Maxime Mauriège

Wissenschaftlicher Bibliothekar


Wissenschaftliche Hilfskräfte

Stefan Lukas Heimfarth

Wissenschaftliche Hilfskraft

Vanessa Ossino (M.A.)

Wissenschaftliche Hilfskraft (M.A.)


Wissenschaftlicher Beirat